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Dezember 2011
Die letzten Wochen im Dezember waren für mich und für Antje sehr aufregend.
Wir haben uns „beschnüffelt“ und scheinen einen Draht zueinander gefunden zu haben. Antje geht zwar generell sehr positiv auf Menschen zu, hat aber einen großen Respekt vor Männern.
Sie scheint eine schlaue Maus zu sein, denn sie reagiert schnell auf Signale.
Die ersten Spaziergänge habe ich genutzt, um ihre Aufmerksamkeit zu bekommen, auch wenn es im Gebüsch raschelt.
Auch das Fahren im Auto kannte sie noch nicht wirklich. Durch kleine Gewöhnungsschritte fährt sie jetzt aber schon kurze Strecken ruhig und sehr aufmerksam mit. Nur selbst einsteigen traut sie sich noch nicht, da arbeiten wir noch dran.
Ein, für meine Begriffe, nicht zu unterschätzendes „Problem“ hat sie mit vorbeifahrenden Autos. Vor allem mit größeren wie z.B. Kastenwagen oder Lastwagen. Wer weiß, was sie mit solchen Autos erlebt hat.
Ab Januar wird sie mit in den Unterricht kommen und stück für stück das kleine „Hunde-ein-mal-eins“ lernen.
Januar 2012
Die letzten Tage im Unterricht waren wieder sehr spannend für Antje.
Sie hat unseren Hundeplatz erkundet und für sich als „sicher“ eingestuft. Die ersten Male sah es so aus, als könne sie es gar nicht fassen, das sie ohne Leine laufen durfte. Mehr als 10 Meter hat sie sich nicht von mir entfernt. Mittlerweile nutzt sie den ganzen Platz und erkundet auch den kleinsten Maulwurfshügel ganz genau. Und wenn sie ganz ausgelassen ist, wälzt sie sich auch schon mal mitten auf dem Platz.
Mit Hilfe von Leckerlies hat sie gelernt zurück zu kommen, was auch immer zuverlässiger klappt. Das Laufen an der Leine wird auch immer besser. Sie reagiert sehr gut auf das Signal „langsam“ und versichert sich oft durch Blickkontakt, ob das auch alles so richtig ist, was sie macht.
Erste Longierversuche ohne Leine habe ich auch schon gestartet. Auch dabei ist sie schon sehr aufmerksam.
Auto fahren ist ihr immer noch etwas unheimlich und sie steigt auch nach wie vor nicht selbst ein, aber sie ist während der Fahrt eher neugierig und beobachtet ganz genau. Auch kann sie sich mittlerweile entspannt hinlegen, wenn sie doch mal im Auto warten muss.
Im Unterricht mit fremden Hunden war sie erstaunlich ruhig und hat sich interessiert umgesehen. Den einen oder anderen Hund hätte sie wohl gern „begrüßt“, aber da hatte ich dann doch etwas dagegen. Trotz der Ablenkung war sie sehr konzentriert und hat gut mitgearbeitet. Allerdings habe ich mit ihr auch nur 15 Min. konzentriert gearbeitet und mich dann an den Rand gesetzt und eine Kuscheleinheit folgen lassen.
Sie ist eine süße Knutschkugel und mehr als Leckerlies genießt sie das intensive Kuscheln.
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